Unsere noch frische Fraktion hat für die Sitzung der Stadtverordneten im November 2025 mehrere Anträge gestellt.

Wir möchten, dass ab 2026 im Mai weniger auf städtischen Grünflächen gemäht wird, dass die Sperrung der Einfahrt in die Bahnhofstraße geprüft wird, dass eine Kampagne zur Begrünung von Balkonen gestartet wird, dass der Wochenmarkt während des Weihnachtsmarktes auf dem Bassinplatz weitergeführt wird und dass auch Alternativen für die Stadtteilarbeit geprüft werden, falls der Schulneubau in der Pappelallee scheitert.

A 25_SVV_0925 Mähfreier Mai

A 25_SVV_0928 Verkehrsberuhigung Bhf Medienstadt

A 25_SVV_0929 Begrünung Balkone

A 25_SVV_1035 Durchführung Wochenmarkt während des Weihnachtsmarktes

EA 25_SVV_0814-001 Standort Stadtteilarbeit bei Wegfall Pappelallee

 

Als die Wählergruppe DIE aNDERE im Mai 2024 eine Telefonzelle kaufte und sie als provisorischen Gedenkort für die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Bassinplatz aufstellte, gingen wir davon aus, dass sie dort nur kurz steht. Da sich die Ausschreibung und Umsetzung des offiziellen Gedenkortes der Landeshauptstadt Potsdam aber mehrfach verzögerte, hat die markante rote Telefonzelle inzwischen schon ihren ersten Geburtstag gefeiert. Die zivilgesellschaftliche Initiative, die am 22. jeden Monats Lesungen aus dem von ihr gesammelten Buchbestand organisiert, hat in dieser Zeit einiges erlebt. Im letzten Jahr hat sich ein fester Unterstützer*innenkreis gebildet. Mehrere Schulklassen besuchten den Gedenkort. Auch die neue Oberbürgermeisterin war schon mehrfach da und spendete sogar ein Buch. Andererseits gab es immer wieder respektlose, aber auch klar rechtsextreme Schmierereien. Mehrfach wurde die Bibliothek gewaltsam geöffnet, Bücher wurden gestohlen oder sogar vor dem Gedenkort verbrannt.

Am 22. Oktober wurden sämtliche Scheiben der Bibliothek offensichtlich mit großer Gewalt eingeschlagen und einige Bücher angezündet. Nach bundesweiten Presseberichten und zahlreichen Solidaritätsmails hat die Initiative nun eine eigene Homepage eingerichtet, die wir hiermit gern weiterempfehlen. www.gedenkort-verbrannte-buecher.de

Die Reparatur des Gedenkortes wurde bereits beauftragt. Am Samstag, dem 22. November 2025 findet um 11 Uhr die nächste Lesung auf dem Bassinplatz statt.

Wer die Initiative unterstützen möchte, kann an diesem Tag gern eines der Bücher spenden, die die Nazis 1933 im Land Brandenburg verbrannten. Die vom Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien erstelle Bücherliste findet Ihr HIER.

 

Mit unfassbaren 72,9 % der abgegebenen gültigen Stimmen gewann Noosha Aubel am 12.10.2025 die Stichwahl um den Oberbürgermeisterin-Posten in Potsdam. Unsere Wählergruppe hatte die Abwahl Mike Schuberts im Mai maßgeblich mitorganisiert und bei der Neuwahl die Kandidatur der parteilosen Aubel unterstützt.

Bei der Wahlparty im Haus der Frauen hatten wir nun Gelegenheit, den gemeinsamen Erfolg zu feiern. Selbst „Wind of Change“ von den Scorpions konnte die Stimmung nicht mehr entscheidend trüben.

Wir erwarten vom personellen Neuanfang an der Verwaltungsspitze, dass z. B. der Bürgerservice, die Wohngeldstelle und die Einbürgerungsbehörde schneller und effektiver arbeiten, dass ein lösungsorientierter und kooperativer Arbeitsstil ins Stadthaus einzieht und dass die Beschlüsse der Stadtverordneten endlich umgesetzt werden.

Unsere Stadtverordneten freuen sich auf einen demokratischen Diskurs ohne starre Koalitionsverträge. Wir wissen, dass wir dabei nicht immer einer Meinung sein werden, aber wir sichern der neuen Oberbürgermeisterin einen respektvollen Umgang und eine konstruktive Zusammenarbeit zu.

Nach dem grandiosen Wahlerfolg in der Hauptwahl, tritt die von uns unterstützte Einzelkandidatin Noosha Aubel am 12. Oktober 2025 in einer Stichwahl gegen Severin Fischer (SPD) an. Es wird wahlentscheidend sein, dass alle Unterstützer*innen Noosha Aubels sich an dieser Wahl beteiligen. Wer noch nicht sicher weiß, dass er/sie am Wahltag in Potsdam ist und ins Wahllokal gehen kann, der/dem empfehlen wir, die Briefwahl zu nutzen.

Wie geht das bei der Stichwahl?

Wer bereits bei der Oberbürgermeisterwahl am 21. September Briefwahl beantragt hat, erhält automatisch für die Stichwahl Briefwahlunterlagen. Eine erneute Beantragung ist nicht notwendig. Auch Wählende, die bei der Wahl am 21. September an der Urne gewählt haben, können bis zum 07. Oktober 2025, 12:00 Uhr per Online-Formular oder E-Mail Briefwahlunterlagen beantragen. Personen, die nach dem 21. September entweder durch Zuzug oder Vollendung des 16. Lebensjahres die Wahlberechtigung erhalten, bekommen von Amts wegen Briefwahlunterlagen. Im Briefwahlbüro in der Stadtverwaltung kann ab 26. September wieder direkt gewählt werden. Bitte Ausweisdokument nicht vergessen.

ACHTUNG: Nach dem 07. Oktober 2025 versendet das Briefwahlbüro der Landeshauptstadt Potsdam keine Briefwahlunterlagen mehr postalisch. Sollten Sie sich nach dem 07. Oktober 2025 kurzfristig für eine Briefwahl entscheiden, empfehlen wir die Abholung der Briefwahlunterlagen oder die Stimmabgabe vor Ort im Briefwahlbüro zu den unten genannten Öffnungszeiten.

Briefwahlbüro

Eingang Hegelallee 6-10
Haus 1, 4. Etage, Raum 405
Telefon: 115 oder 0331-289 3870
E-Mail: briefwahl@rathaus.potsdam.de

Öffnungszeiten

geöffnet ab 26. September 2025
Montag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 14:00 Uhr
am Freitag, den 10. Oktober 2025: 8:00 bis 18:00 Uhr

 

Die Wählergruppe DIE aNDERE sieht sich durch das Ergebnis der ersten Runde der Oberbürgermeister:innenwahl in Potsdam in ihrer Entscheidung bestätigt, die parteilose Kandidatin Noosha Aubel zu unterstützen. Mit dem Einzug in die Stichwahl hat Aubel deutlich gemacht, dass der Wunsch nach Veränderung in der Stadtgesellschaft groß ist.

Das Ergebnis des heutigen Tages bietet den Potsdamerinnen und Potsdamern zum ersten Mal seit über drei Jahrzehnten eine realistische Chance, keinen SPD-Oberbürgermeister wählen zu müssen.

Mit einer parteiunabhängigen Oberbürgermeisterin Noosha Aubel kann es gelingen, die langjährig gewachsenen Strukturen in der Stadtpolitik aufzubrechen, ohne die Stadt in parteipolitische Polarisierung zu treiben. Noosha Aubel bringt die Erfahrung, die Haltung und den Willen mit, alle demokratischen Kräfte an den Entscheidungen für Potsdam zu beteiligen. Sie steht für eine Politik, die den Menschen zugewandt ist, die auf wertschätzende und respektvolle Führung, gemeinsame Lösungen und Sachorientierung setzt.

Nun liegt die Entscheidung bei den Potsdamerinnen und Potsdamern:

  • für eine „weiter so“-Politik
  • oder für die zukunfts- und lösungsorientierte Politik von Noosha Aubel.

Wir rufen die anderen Parteien dazu auf, eine klare Wahlempfehlung für Noosha Aubel abzugeben und damit Verantwortung für die Zukunft der Stadt zu übernehmen. Jetzt kann der Kurs für eine neue Kultur des Miteinanders gesetzt werden. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen dieser Stadt konstruktiv und im Sinne der Stadtgesellschaft von Potsdam angehen.

Die ersten Stadtverordneten der Fraktion DIE aNDERE der aktuellen Wahlperiode absolvieren in den nächsten Tagen ihre letzten Ausschusssitzungen bevor sie ihre Mandate niederlegen und neuen Gesichtern Platz machen. Auch diesmal gibt es eine kleine Bilanz der Arbeit zum Nachlesen, was unsere Fraktion 2025-2026 angestoßen und erreicht hat.

Bilanz Fraktion 1 2025-2026

 

Lange hat es gedauert. Aber nun haben wir wieder eine neue Ausgabe unserer Zeitung DIE aNDERE fertiggestellt. Sie wird in den nächsten Tagen aus der Druckerei geliefert. Hier könnt Ihr sie vorab lesen.

Es geht um Solarparks und die Raststätte Havelseen im Potsdamer Norden, um Tariflöhne, um die Sicht Babelsberger Jugendlicher auf skurrile Sicherheitsdiskussionen, um Periodenprodukte in öffentlichen Gebäuden, um die Abwahl des Oberbürgermeisters, um fehlende Sozialwohnungen nach dem Abriss des Staudenhofes, um die neue Stadtteilgewerkschaft, um die Bibliothek der verbrannten Bücher und um Neuigkeiten und Interessantes aus dem Stadthaus.

Im Jahr 2023 wurden die Architekten Hinrich und Inken Baller für ihr gemeinsames Werk mit dem Großen Preis des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) ausgezeichnet. BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck ehrte Hinrich Baller als einen Architekten „mit einer eigenständigen und ökologisch geprägten Entwurfshaltung, die unter den Bedingungen des sozialen Wohnungsbaus zu erstaunlichen Lösungen jenseits des Mainstreams […]

Auch 2025 gedenken wir am Todestag Max Dortus an seine Hinrichtung am 31. Juli 1849 in Freiburg-Wiehre durch ein preußisches Erschießungskommando.
Wir treffen uns 12 Uhr an Maximilian Dortus Geburtshaus (der heutigen Grundschule „Max Dortu“) in der Dortustraße 28/29.
Es sprechen:
Torsten Wiegel,
Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport
der Landeshauptstadt Potsdam
Carsten Linke,
Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen
in der Stadt Potsdam e.V.
Blumen und Kerzen können gern mitgebracht werden.

MIT PAUKEN UND TROMPETEN GEGEN GRENZZÄUNE UND RAKETEN – Aktionen in Potsdam und Eisenhüttenstadt

Wir leben in einer Zeit sich überlagernder Krisen

Die drohende Klimakatastrophe wird getrieben vom Überkonsum der Reichen im Zusammenwirken mit unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem. Die mächtigen Staaten verteidigen ihre geopolitischen Interessen um Rohstoffe und Absatzmärkte mit Ausbeutung, Erpressungen und Kriegen; Kriege wiederum verursachen extreme Mengen Treibhausgasemissionen, die nicht in den CO2-Bilanzierungen auftauchen und die Klimakatastrophe beschleunigen.

Ausbeutung, Staats-Terror, Klimawandel und Kriege treffen insbesondere die Menschen des Südens. Davon zeugen 120 Millionen Menschen, die auf der Flucht sind – vor Hunger, Perspektivlosigkeit und unmittelbarer Lebensgefahr. Die meisten von ihnen bleiben in ihren Herkunftsregionen, einige kommen nach Europa und Deutschland.

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