DIE aNDERE bewertet den Auftritt des Beigeordneten Bernd Rubelt bei einer Veranstaltung, in der die Folgen des Klimawandels relativiert wurden, als eklatanten Vertrauensbruch. Wer als fachlich für die Umsetzung der Energiewende verantwortlicher Ressortleiter abwegige Positionen, die den klimapolitischen Zielsetzungen der Landeshauptstadt Potsdam diametral entgegenlaufen, öffentlich aufwertet und als bedenkenswerte Debattenbeiträge darstellt, schadet dem Wissenschaftsstandort Potsdam. Außerdem untergräbt er das Engagement all derjenigen, die sich vor allem in den Ortsteilen für die Umsetzung der Energiewende einsetzen und zu Recht erwarten, dass auch der zuständige Beigeordnete auch nach Dienstschluss persönlich für diese Ziele einsteht.

Da Bernd Rubelt nicht zum ersten Mal Veranstaltungen aus dem Milieu der neuen Rechten unterstützt, drängt sich der Eindruck auf, dass der Beigeordnete sich seiner persönlichen Verantwortung schlichtweg nicht bewusst ist. Deshalb kann es aus unserer Sicht kein „Weiter so!“ mit Bernd Rubelt geben.

Mit den demokratischen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung werden wir uns zeitnah zu unserem weiteren Vorgehen verständigen.