Lange hat es gedauert. Aber nun haben wir wieder eine neue Ausgabe unserer Zeitung DIE aNDERE fertiggestellt. Sie wird in den nächsten Tagen aus der Druckerei geliefert. Hier könnt Ihr sie vorab lesen.

Es geht um Solarparks und die Raststätte Havelseen im Potsdamer Norden, um Tariflöhne, um die Sicht Babelsberger Jugendlicher auf skurrile Sicherheitsdiskussionen, um Periodenprodukte in öffentlichen Gebäuden, um die Abwahl des Oberbürgermeisters, um fehlende Sozialwohnungen nach dem Abriss des Staudenhofes, um die neue Stadtteilgewerkschaft, um die Bibliothek der verbrannten Bücher und um Neuigkeiten und Interessantes aus dem Stadthaus.

Im Jahr 2023 wurden die Architekten Hinrich und Inken Baller für ihr gemeinsames Werk mit dem Großen Preis des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) ausgezeichnet. BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck ehrte Hinrich Baller als einen Architekten „mit einer eigenständigen und ökologisch geprägten Entwurfshaltung, die unter den Bedingungen des sozialen Wohnungsbaus zu erstaunlichen Lösungen jenseits des Mainstreams […]

Auch 2025 gedenken wir am Todestag Max Dortus an seine Hinrichtung am 31. Juli 1849 in Freiburg-Wiehre durch ein preußisches Erschießungskommando.
Wir treffen uns 12 Uhr an Maximilian Dortus Geburtshaus (der heutigen Grundschule „Max Dortu“) in der Dortustraße 28/29.
Es sprechen:
Torsten Wiegel,
Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport
der Landeshauptstadt Potsdam
Carsten Linke,
Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen
in der Stadt Potsdam e.V.
Blumen und Kerzen können gern mitgebracht werden.

MIT PAUKEN UND TROMPETEN GEGEN GRENZZÄUNE UND RAKETEN – Aktionen in Potsdam und Eisenhüttenstadt

Wir leben in einer Zeit sich überlagernder Krisen

Die drohende Klimakatastrophe wird getrieben vom Überkonsum der Reichen im Zusammenwirken mit unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem. Die mächtigen Staaten verteidigen ihre geopolitischen Interessen um Rohstoffe und Absatzmärkte mit Ausbeutung, Erpressungen und Kriegen; Kriege wiederum verursachen extreme Mengen Treibhausgasemissionen, die nicht in den CO2-Bilanzierungen auftauchen und die Klimakatastrophe beschleunigen.

Ausbeutung, Staats-Terror, Klimawandel und Kriege treffen insbesondere die Menschen des Südens. Davon zeugen 120 Millionen Menschen, die auf der Flucht sind – vor Hunger, Perspektivlosigkeit und unmittelbarer Lebensgefahr. Die meisten von ihnen bleiben in ihren Herkunftsregionen, einige kommen nach Europa und Deutschland.

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Am Dienstag, 22. Juli 2025 18 Uhr öffnet die Bibliothek der verbrannten Bücher auf dem Bassinplatz wieder ihre Tür. Diesmal haben wir einen besonderen Gast. Dr. Uwe Klett von der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes spricht über die Bücherverbrennungen, die die Nazis und ihre Unterstützer 1933 auf dem Bassinplatz und im damaligen Nowawes inszenierten.

Wir freuen uns über Interessierte Besucher*innen.

 

Die Lebenslaute sind seit Jahren bundesweit mit Aktionen und klassischer Musik für Menschenrechte und eine gerechtere Welt aktiv. Wir freuen uns, dass sie bei ihrer Aktionswoche vom 2. bis 10. August  2025 mal wieder in Potsdam zu erleben sind.

Unter dem Motto „Mit Pauken und Trompeten gegen Grenzzäune und Raketen“ findet am Samstag, dem 09. August von 11 bis 15 Uhr eine Kundgebung am „Denkmal für den Unbekannten Deserteur“ auf dem Platz der Einheit statt. 19 Uhr gibt es dann das große Konzert in der Französischen Kirche am Bassinplatz.

Mit dabei sind die Seebrücke Potsdam, der Beratungsfachdienst für Migrant*innen, der Verein zur Pflege antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam, die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär, die VVN-BdA Potsdam und die Initiative für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben.

Bitte schreibt den Termin schon jetzt in die Kalender. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Menschenrechte, Solidarität und gegen die Militarisierung unserer Gesellschaft.

Wer schon am 7. August in Eisenhüttenstadt dabeisein möchte, sollte unseren Kanälen folgen.  Wir informieren hier rechtzeitig über den Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise per Zug.

Am 2. Juli 2025 steht in der Stadtverordnetenversammlung ein fraktionsübergreifender Dringlichkeitsantrag von Grünen-Volt-Partei, SPD, DIE aNDERE, Linke und BfW zur Abstimmung, mit dem die Zukunft des Kreativhauses Rechenzentrum gesichert werden soll. Der Beschluss soll den Oberbürgermeister beauftragt, die baurechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das RZ über 2026 hinaus genutzt werden kann. Um eine Verlängerung der Nutzung zu ermöglichen, soll der Bebauungsplan Nr.1 geändert und das Sanierungsziel aufgegeben werden, das Rechenzentrum abzureißen.

A 25 0676 Eine Zukunft für das Rechenzentrum

DIE aNDERE sieht in der gemeinsamen Initiative die Möglichkeit endlich eine neue Perspektive für das Rechenzentrum zu eröffnen. Die Entscheidung soll schon morgen in der Stadtverordnetenversammlung getroffen werden.

 

Denkmalgeschütztes Mosaik von Fritz Eisel am RZ Potsdam

Denkmalgeschütztes Mosaik von Fritz Eisel am RZ Potsdam

DIE aNDERE UNTERSTÜTZT AUBEL-KANDIDATUR

Gestern hat Noosha Aubel öffentlich erklärt, dass sie bei der Neuwahl der Potsdamer Oberbürgermeisterin als überparteiliche Kandidatin antreten wird.

Die Wählergruppe DIE aNDERE unterstützt diese Kandidatur, weil wir darin die Möglichkeit sehen, die dringend erforderliche Modernisierung der Stadtverwaltung voranzubringen und die Zusammenarbeit zwischen den Stadtverordneten und der Verwaltung wieder zuverlässiger und verbindlicher zu gestalten. Wichtige strategische Sach- und Personalentscheidungen dürfen nicht wieder in geheimen Partei- oder Koalitionsrunden ausgehandelt werden, sondern sollen auf Basis von Fakten und Argumenten in der demokratisch gewählten Stadtverordnetenversammlung getroffen werden.

Unsere Wählergruppe verzichtet in der besonderen politischen Situation auf die Nominierung einer eigenen OB-Kandidatin, um den Neuanfang an der Stadtspitze nicht zu gefährden. Wenn alle progressiven Parteien und Wählergruppen mit eigenen Wahlvorschlägen an den Start gehen, könnte dies dazu führen, dass niemand von ihnen in die Stichwahl kommt. Dieses Szenario wollen wir unbedingt verhindern. Wir haben die Abwahl des überforderten Oberbürgermeisters nicht unterstützt, um dann in einer Stichwahl zwischen einem konservativen SPD-Kandidaten ohne Potsdam-Bezug und einem AfD-Mann zu landen.

Noosha Aubel ist als parteilose Kandidatin keiner Parteiagenda verpflichtet. Sie kann ihre Entscheidungen bei der Organisation der Verwaltung auf Basis sachlicher Argumente und objektiv bestehender Erfordernisse treffen.

In ihrer Zeit als Beigeordnete für Bildung, Jugend, Kultur und Sport hat Noosha Aubel mit ihrer pragmatischen und lösungsorientierten Arbeitsweise viele Sympathien bei freien Trägern, Vereinen und Stadtverordneten verschiedener Fraktionen erworben. Sie vertritt nicht nur ein modernes Verwaltungsverständnis und eine progressive politische Grundhaltung, sondern setzt mit ihren Zielen Chancengleichheit und ökologische Stadtentwicklung auch die richtigen inhaltlichen Schwerpunkte.Das ist eine solide Grundlage für unsere Unterstützung bei der Oberbürgermeisterwahl.

Allerdings lehnt DIE aNDERE weiterhin Koalitionen in der Kommunalpolitik ab.  Die Verwaltungsarbeit werden wir selbstverständlich auch in den nächsten Jahren künftig kritisch begleiten.

Am 2. Juli 2025 sitzen die sechs Stadtverordneten der ersten Rotationsrunde wohl zum letzten Mal in der Stadtverordnetenversammlung.

Nach der Sommerpause übernehmen dann Nachrücker*innen die Mandate. Eigentlich wollen wir in dieser Übergangszeit nicht zu viele Anträge stellen, damit die neuen Stadtverordneten sich auf die von ihnen gestellten Anträge konzentrieren können, Aber so ganz ohne Anträge ging es dann doch nicht.

Wir beantragen die Prüfung der Verkehrsorganisation an der Kreuzung Potsdamer Straße – Rückertstraße -Hugstraße und die Klarstellung, dass Fraktionen nicht weniger Fragerechte zustehen als den einzelnen Stadtverordneten.

A 25_SVV_0600 Prüfung Kreuzung Potsdamer Rückert Hugstraße

A 25_SVV_0602 Fragerecht Fraktionen GO

 

Wir bedanken uns noch einmal bei allen Unterstützer*innen, die beim Plakatieren, Flyerverteilen und an den Infoständen für einen Erfolg des Bürgerentscheides über die Abwahl des Oberbürgermeisters Mike Schubert mitgeholfen haben.

In unserer Stadtfraktion wurde parallel weiter an wichtigen inhaltlichen Themen gearbeitet.

Heute haben wir für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 11. Juni 2025 mehrere neue Anträge eingereicht.

Es geht um die effektive Bearbeitung von Online-Anträgen in der Einbürgerungsbehörde, um den Erhalt von mindestens 70% Wohnnutzung bei der Neubebauung des Staudenhofareals, um die Vorfinanzierung von Sozialleistungen durch die Stadt, um eine Bezahlung in der städtischen Pro Potsdam und ihren Tochtergesellschaften nach TVöD, um sichere Radwege bei Veranstaltungen in der Innenstadt und um die Umbenennung des Steuebnplatzes in Helene-Bürger-Platz.

 

A 25_SVV_0423 Online-Antrag Einbürgerung

A 25_SVV_0510 Wohnanteil Block V Staudenhof

A 25_SVV_0433 Vorfinanzierung BuT-Leistungen

A 25_SVV_0428 TVöD Pro Potsdam

A 25_SVV_0499 Radverkehr an Veranstaltungsorten

A 25_SVV_0427 Helene Bürger Platz